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Ein engagierter Dokumentarfilm zeigt, wie große Konzerne versuchen, unabhängige Forschung gezielt zu unterbinden
Der Agrar-Chemie-Multi Monsanto bringt Anfang der 90er Jahre genmanipulierte Pflanzen auf den Markt, die von vielen als landwirtschaftliche Sensation gefeiert werden. Sie sollen nicht nur den Einsatz von Pestiziden eindämmen, sondern auch Probleme der Welternährung lösen. Gleichzeitig wird schnell klar, welche Bedrohung von diesem Saatgut ausgeht. Wissenschaftler warnen, dass der Anbau dieser Pflanzen und ihre unkontrollierte Verbreitung unwiederbringlich die Zerstörung der biologischen Vielfalt auf diesem Planeten bedeuten.

Doch was geschieht mit Wissenschaftlern die ihre kritischen Forschungsergebnisse veröffentlichen? Der Film „Gekaufte Wahrheit" schildert anhand von zwei Biografien exemplarisch mit welchen Mitteln Konzerne wie Monsanto gezielt Forscher diskreditieren und fertig machen, die ihren Geschäftsinteressen schaden könnten. Aussagen von Wissenschaftlern selbst belegen, dass 95% der Forscher im Bereich Gentechnik von der Industrie bezahlt werden. Nur 5% der Forscher sind unabhängig. Die große Gefahr für Meinungsfreiheit und Demokratie ist offensichtlich. Kann die Öffentlichkeit - können wir alle - den Studien noch trauen?